| The Rotterdam Ska-Jazz Foundation | ||
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| In einer Zeit überproduzierter und konturloser Pop- und Elektronikmusik haben die Musiker der Rotterdam Ska-Jazz Foundation die musikalischen Strömungen zu Beginn der 60er Jahre zum Ausgansgspunkt ihrer eigenen Stilbildung gemacht. Aber Vorsicht! The Rotterdam Ska-Jazz Foundation ist hierduch NICHT zu einer unreflektierten Retroband geworden. Sie sind eben dort angefangen, wo viele andere schon am Ende ihrer Entwicklung sind. Ausgestattet mit vier Bläsern, Schlagzeug, Kontrabass, Gitarre und Keyboards haben sie in den letzten 3 Jahren eine äußerst raffinierte Stilkombination aus Ska, Rocksteady, Jazz, Reggae und Soul entwickelt. Die Mitglieder der Band sind erfahrene Musiker der Rotterdamer Pop- and Jazz-Szene, die u.a. in erfolgreichen Ska- und Jazz-Bands wie Let's Quit und The Rotterdam Jazz Project gespielt haben. Ihre Inspiration haben sie eben nicht nur in der traditionellen jamaikanischen Musik erhalten, sondern gleichfalls durch legendäre Musiker wie Thelonious Monk, Lee Morgan, Sonny Rollins und viele mehr. (Info: Grover Records) The Rotterdam Ska-Jazz Foundation sind: Line-up Late Summer 2004: Arjen Bijleveld - Trombone Sybren Bijleveld - Soprano, Alto, Tenor and Baritone Sax Zoot - Tenor Sax Jeroen van Tongeren - Guitar Matthieu Cleijne - Bass Hiddeous Wijga - Piano and Organ Dorien van Meel - Vocals and Percussion Dimitrov Jeltsema - Drums Additional Musicians/Stunt Players: Robert »Sky High« Bogaart - Trumpet Nenad Radosavljevic - Bass Michael »MOK« Kragt - Fretless Bass Link zur Rotterdam Ska-Jazz Foundation-Homepage |
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| Florian Heilmeyer: »Die Rotterdamer haben es in den zwei Jahren seit ihrem Debut zweifellos geschafft, zu einem festen Bestandteil der kontinentaleuropäischen Skaszene zu werden. Wie macht man so was? Neben permanentem Touren und ernsthafter Konzentration auf das Musikschaffen zunächst einmal mit einfach wirklich guter Musik. Auch etliche Umbesetzungen konnten die hochklassige Beständigkeit der derzeit acht Männer um das Brüderpaar Bijleveld nicht bremsen. Im Gegenteil scheinen die Fähigkeiten der Musiker noch besser zusammen zu passen, wo 'Shake Your Foundation' schon ganz großes Kino war, da geht 'Sunwalk' noch die entscheidenden Meter weiter. |
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| Mit Versionen von Charlie Parkers 'Yardbird Suite' und dem Skatalites-Klassiker 'Life Wire' zeigen die Niederländer, dass sie vor gar nichts mehr Angst haben. Bleibt nur zu hoffen, dass uns diese Band noch viele solche Alben schenken wird. Niemand macht derzeit so wunderbar instrumentalen Ska! Anzumerken ist auch noch, dass keines der vier Stücke von der zwischendrin veröffentlichten EP 'Black Night, Bright Morning' auf der Platte ist. Gut so, die Herren beweisen auch hier Stil und Eleganz.« Tracklisting: 1. Sunwalk 2. Backlash 3. St. James infirmary 4. Magyar 5. Yardbird suite 6. Blues March 7. Black night 8. Illegal operations 9. China town 10. Blue lou 11. Life-wire CD: Grover, 2005 Auch als LP erhältlich: Rotterdam Ska-Jazz Foundation - Sunwalk LP: Grover, 2005 |
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| Florian Heilmeyer: »Dass die Holländer was vom Two-Tone-Ska verstehen wissen wir schon länger (Mr. Review!), dass es sich im Land der Windmühlen aber auch hervorragend entspannen lässt haben uns zuerst Rude Rich gezeigt. Man würde dieser Musik aber nicht gerecht, täte man sie lediglich als Soundtrack zum Kiffen ab. Die Rotterdamer gehen in die 60er Jahre, aber eigentlich noch weiter zurück, als der Ska noch eng mit dem Jazz verbunden war. Genau wie ihr Name vermuten lässt orientieren sie sich am Sound des New York Ska-Jazz Ensemble und spielen neben einigen Eigenkompositionen vor allem rein instrumentale Klassiker des Ska ('Shot In the Dark' und 'Old Rocking Chair') und Jazz ('Night in Tunisia', 'The Sidewinder'). An die große Klasse der New Yorker kommen sie dabei nicht ganz heran, aber sie sind sehr nahe dran.« Rotterdam Ska-Jazz Foundation - Shake Your Foundation 1. A night in tunisia 2. Dreyfuss is gone 3. Lonely man 4. Pro teba aka Slaviska 5. Old rocking chair 6. The sidewinder 7. Snake tie 8. Road to Kingston 9. Shot in the dark 10. Oublihorns 11. Lonely dub 12. Dubwinder CD: Grover, 2003 Auch als LP erhältlich: Rotterdam Ska-Jazz Foundation »Shake Your Foundation« LP: Grover, 2003 |
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