'ReDoXx' berichtet:
The Slackers - Regensburg in der Mälze am 1.7.2007
mit Fotos von Stefan Penninger - macdude.de

So, gestern also das Konzert, dass ich schon so lange erwartet hatte: THE SLACKERS aus New York, die beim Hellcat-Label dabei sind, haben die kleine Stadt Regensburg besucht! Schön war’s, muss ich ganz ehrlich sagen und die 12 € VVK bzw. 14 € AK haben sich absolut gelohnt. Ich denke, da wird fast jeder der rund 400 Besucher des Konzertes mit mir übereinstimmen.

Angefangen hat das komplette Konzert um ungefähr Halb 10 abends, mit der doch schon relativ bekannten SKAreCREW. Dieses Jahr ist auch ihr neues Album erschienen, das man für 10 € ersteigern konnte. Ich denke, ich werde es mir auch noch demnächst zulegen. Bei dem Album gehen aber die meisten Lieder mehr in ruhigere Ska-Gewässer über – anders als ihre Alten und druckvollere Lieder. Trotzdem wurden auch schon bekanntere, 'kräftigere' Lieder gespielt; insgesamt also schon ein Mal ein sehr netter Einstieg! Natürlich durfte das Voodoo Glow Skulls-Cover 'Left For Dead' nicht fehlen, kurz darauf machten sie dann auch Platz für die SLACKERS.

Um ungefähr Viertel nach 10 (Da bin ich mir nicht ganz sicher...) begannen dann die New Yorker mit ihren 'Fine Musical Curiosities', und die gab’s wirklich en masse. Da ist zum einen der Musiker des Tages (zumindest meiner Meinung nach) zu erwähnen, der wirklich abgegangen ist wie Schnitzel – David Hillyard der Saxophonist der Slackers (Tenor-Sax). Er versüßte fast jedes Lied mit seinen atemberaubenden und genialen Solis. Ebenfalls sehr zu loben ist Glen Pine, Sänger und Posaunist der SLACKERS, der ebenfalls einige sehr schöne Solis zum Besten gab. Etwas besonderes war auch der Semi-Akkustikbass; sieht man auch nicht all zu oft. Und vor allem hat der Barhocker, auf dem der Bass stand perfekt zu Marcus Geards Anzug gepasst!

Neben ihren beiden neuen Liedern, die man sich auch auf einer Single für 3 € kaufen konnte, spielten sie von 'Feed My Girl' über 'Sarah' (auf Nachfrage) bis hin zu 'I've Been Waiting' alles mögliche. Jedoch schafften sie es nicht auf Anhieb, mich vollends zu begeistern, doch ab der Mitte des Konzertes konnte ich dann schliesslich nicht mehr anders und gab mich den Offbeats vollends hin ... Nach rund 2 Stunden Spieldauer und nachdem sie 3 Mal wieder auf die Bühne gekommen waren, verließen sie (wenn ich mich jetzt nicht irre) um kurz nach Mitternacht und nach 'Sarah' endgültig die Bühne.

Wie immer bei Konzerten in der Mälze war mal wieder die Säule mitten im Saal nervig, dafür war aber die Luft meistens recht angenehm.
bllinks.gif