Babylove & The Van Dangos - Let It Come, Let It Go

The Skanking Cats: »Babylove & The Van Dangos - mittlerweile seit 2004 unterwegs um die bisher Ungläubigen in Sachen Ska, Rocksteady, Reggae und Dub zu bekehren - präsentieren uns mit "Let It Come, Let It Go" ihr neustes (internationales) Baby: aufgenommen und produziert in Dänemark, gemixt in Boston und gemastered in London. Auch wenn diese Veröffentlichung bereits einige Wochen alt ist, sie ist nicht minder aktuell. Schon kurz nach ihrem Erscheinen sorgte sie für regen Diskussionsstoff und wird schon jetzt als DIE Veröffentlichung 2012 gehandelt. Babylove & The Van Dangos scheinen über den restlichen Ska-Bands dieser Welt zu schweben. Sie bringen alle paar Jahre einen Silberling heraus, der den vorherigen noch übertrifft. Diese (zumindest scheinbare) Leichtigkeit des Songwritings, die Professionalität die diese Band ausstrahlt, aber dabei auch nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren (oftmals sieht man Bandmitglieder durch das Publikum laufen um die Nähe der Fans zu suchen, mit ihnen zu sprechen und das ein oder andere Bier zu trinken) macht ihnen so schnell niemand nach. Dies alles macht diese Band zu dem was sie ist: eine der Besten Ska-Bands Europas um nicht zu sagen dieser Welt.

Gerade mal 2 Jahre nach dem Killer-Album "The Money & The Time" erfreuen uns die Kopenhagener mit einem neuen Longplayer! Traditionell kommt die Platte im Digi-Pak daher, allerdings diesmal eher in einer Papphülle (die sich ehrlich gesagt - aufgrund fehlender Beschichtung - nicht gut anfassen läßt). Gleich der Opener "Glengali" geht so unter die Haut und zeigt dem Hörer, warum diese Band zu Recht so hoch gehandelt wird. Wer auf dieser CD Schatten sucht, wird diese Suche ergebnislos abrrechen müssen. Der gesamte 46 minütige Longplayer ist sehr stark geworden. Highlights zu nennen ist mehr als schwierig, würde mich allerdings für das bereits erwähnte "Glengali", "Black Cars, Black Hearts" entscheiden oder auch für "Bathhouse, So Sweet" (welches aufgenommen wurde, um Geld für ein Kopenhagener Schwimmbad zu sammeln, weil es drohte aufgrund mangelnder Gelder geschlossen zu werden. Von diesem Lied existiert ja schon seit längerer Zeit ein Video, in dem übrigens ein (halb)nackter Daniel Broman zu sehen ist. Also, ab zu YouTube ...

An dieser Platte gibt es nichts, aber auch wirklich nichts auszusetzen! Selbst die langsamen Stücke wie "The Road Was Make For Walking" oder "Didn´t We Tell You So" sind derart gut, dass sie selbst mir ausnahmslos gefallen. Der Wechsel am Bass hat sich in keinster Weise negativ ausgewirkt, egal ob auf CD oder live. "Let It Come, Let It Go" ist ein weiterer Meilenstein in der ohnehin schon sehr erfolgreichen Karriere der sympathischen Dänen. Bei dieser CD stellt sich gar nicht erst die Frage, ob kaufen oder nicht. Schön, wenn es Bands gibt, die es dem Rezensenten so leicht machen

Tracklisting
1. Glengali
2. Never Seen A Girl
3. City Lies
4. Black Cars, Black Hearts
5. Let Em Roll
6. The Road Was Made For Walking
7. Bathhouse, So Sweet
8. Crazy House
9. Didn´t We Tell You
10. Down In A Hole
11. In Your Corner
12. Dub In A Hole
CD: Pork Pie, 2012

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