Das dazugehörige Album beginnt nicht großartig anders. 'Indie-Ska?!' war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich 'Far away' hörte. Durchaus ein nettes Lied, aber für Indie-Rock kauft man sich halt kein Busters-Album. Jedoch nimmt die CD (Vinyl soll es vorerst keins geben) schon sehr bald eine positive Wende. Nach dem schön relaxten 'Whiskey 'til I drop' (mit Gastsänger 'Chuck Waggon') gibt es wieder in gewohnter Busters-Manier musikalisch hochwertigen Pop-Ska um die Ohren, wobei die Musiker es jedoch nicht vergessen andere Einflüsse einzubringen. Während sie sich mit 'Boogie Nights' gekonnt auf fremdes Territorium begeben, schlägt der Versuch in 'Big Boy' Ska mit New-Metal zu verbinden aber eher schief. Songs, die den typischen Busters-Stil vertreten, sind unter anderem das stark tanzbare Stück 'Bad Guys' (mit Melodica statt Bläsern), die Fußball-Hymne 'Nobody like you', so wie mein persönlicher Favorit: der traditionelle Ska Titel 'Hey little girl'.
Fazit: Alle, die die Single in Angstzustände versetzt hat oder die einfach nur davon enttäuscht waren, können aufatmen. The Busters bleiben sich treu und begeben sich dennoch auf Neuland. Von den zwei Patzern ('Radio Smash Hit' und 'Big Boy') abgesehen, liefern sie ein vielfältiges rundum gelungenes Ska-, Reggae-, Rock- und noch einiges mehr -Album, das wohl noch von sich Reden machen wird.«
Tracklisting:
1. Far away
2. Whiskey 'til I drop
3. Clocks don't rock
4. Bad guys
5. Radio smash hit
6. Rude up your life
7. Legalize love
8. Nobody like you
9. Two million ways
10. Boogie nights
11. Big boy
12. Hey little girl
13. Rumble in the jungle
14. Life
15. Take your soul
16. Radio smash hit (Video)R
CD: Offbeat Records, 2005