The Chancers: A Calling Out

Florian Heilmeyer: »Entschuldigt, ich habe gerade nicht so viel Zeit für diese Kritik. Es ist nämlich so: ich muß unbedingt noch mehr Chancers hören. Zwar höre ich die Platte zum ungefähr 400. Mal seit ich sie bekommen habe, aber sie wird noch immer besser. Eine völlig unglaubliche Platte. Alles, was ich auf den vorigen Veröffentlichungen der harten Skangster aus Prag schwierig fand, ist weg: jetzt ist es die Platte, die das Two Tone Label damals gerne gemacht hätte, aber weder die Aufnahmetechnik noch die grandiosen Musiker dazu hatte.

Eine hart und schnell skankende Platte, perfekte vorwärtstreibende Bläsersätze und genug Luft für feine, beinahe besinnliche Stellen in den druckvollsten Liedern.


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Chancers-Website

Es ist kein SkaPunk in dem Sinne, dass hier ordentlich mit verzerrten Gitarren auf den Kessel gehauen wird. Aber es ist von der Geschwindigkeit und vom Druck, den diese Platte über ihre gesamte Dauer aufbaut, mehr Punk als MU330, Less Than Jake, Green Day und Offspring zusammen. Das liegt an der hervorragend harten Stimme (ein bisschen Buster / Bad Manners), das liegt aber vor allem an dem präzise abgestimmten Zusammenspiel. Wie die Posaune und das Saxophon sich gegenseitig die Melodien zuwerfen und plötzlich spielt die Gitarre ein großartiges Solo. Wunderbar.

Also – ich muss wieder. Kauft euch diese Platte, es gibt keinen anderen Weg zum Glück. (Schneller Tip: über www.chancers.cz Hörbeispiele downloaden!).«


Tracklisting
1
01 Pig and Pepper Prelude
02 All Mad Here
03 Luvratbaby
04 The All Dead Now
05 A Calling Out Part 1
06 A Calling Out Part 2
07 I Can See for Smiles
08 The Land of the Free
09 Nothing to Hide (nothing to fear)
10 Tennyson's Gift
11 Skeleton Smile
12 Chain of History
13 Living in Cage
14 Riot Girl
CD: Indies Scope, 2006

Diesen Tonträger bei Indies Scope bestellen.

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