The Kinky Coo Coo’s: Montjuic Boneyard

Florian Heilmeyer: »Also zunächst mal etwas Lobhudelei für Redstar Records. Da wird nicht viel gemacht, eher spanisch-katalnische Entspanntheit vorgelebt, aber wenn da mal 'ne Veröffentlichung kommt, ist es aber auch wirklich immer eine Hut-Ab-Veröffentlichung. So auch die Coo Coo’s.

12 Leute, davon sind 4 Sänger, davon wiederum drei Frauen. Und nicht umsonst wurde diese Band von Leuten wie Dave Barker, Sister Audrey und Laurel Aitken schon als Backing Band benutzt. Hier versteht mal wieder jemand etwas vom alten Ska und – mehr noch - Reggae. In Zeiten der immer kürzer werdenden CDs ist hier mal wieder ein Exemplar mit über einer Stunde Musik und 18 Stücken. Und bei jedem einzelnen habe ich mir gewünscht, es möge doch länger sein.

Ihre Spielweise ist prinzipiell langsam-entspannter Rocksteady mit Konzentration auf den mehrstimmigen Gesangsharmonien. Dann werden aber auch mit zum Beispiel 'Caesar' mal ganz schöne Instrumental-Tanznummern für das flottere Bein dazwischen geschmissen, und der Rhythmus, hach, was für ein dicker, treibender, schwitziger Ska-Rhythmus über Bass, Schlagzeug, Offbeat-Orgel und dann Jazzbläser drauf und fertig ist die Kiste in der ich liegen möchte, jetzt und immerdar. Danke, danke, danke

Tracklisting
Voodoo Bass
Wake It Up
Feel That Trick
Band Of Gold
Mamma No Know
Coo Coo Festival
Inside You
Voice Your Chice
Montjuic Boneyard
Better Love
This Is The Man
Caesar
Pum Pum
Going To The Ball
Sugar Pie
Warries
Messenger From Me
40 Miles
No Mess No Fuss
CD:
Redstar Records/Liquidator, 2006

Diesen Tonträger im 'Liquidator-Onlineshop' bestellen.

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