Nun ist der schönste Name nur so schön, wie die musikalische Qualität hoch ist. Und auch in dieser Kategorie sind die Russen die beste Verwandtschaft ihrer Namensvettern. Genau wie die Rotterdamer und die New Yorker spielt sich die Review durch eine Mischung aus alten Hits des Ska und Jazz, sowie durch die eine oder andere Eigenkomposition. Miles Davis ('Four') wird zu Gehör gebracht, genauso Rolando Alphonso ('Dr. Ring-Ding') und Derrick Harriot ('John Jones'). Die Instrumentalversion von 'Anarchy in the UK' hätte ich allerdings nicht von alleine erkannt. Auch in St. Petersburg entsteht aus diesem Gemisch eine wunderbare Platte, zwischen heute, gestern und morgen, und wenn es so weiter geht, dann wird es bald Festivals geben, auf denen nur noch Ska und Jazz gespielt wird. Und dann räumen wir die Jazzer mal so richtig auf. Denn getanzt wird immer noch am meisten, wenn unter allem ein dicker Ska-Rhythmus liegt!«
Tracklisting:
1. Trip back to childhood
2. Four
3. Night on the bus
4. St.Petersburg Ska-Jazz review
5. John Johnes
6. Pollution
7. King Solomon
8. Anarchy in the UK
9. Dr.Ring Ding
10. Corcovado
11. Sidewinder
12. More
13. Umka
CD: Grover, 2004