Smooth Lee: Take Me

Florian Heilmeyer: »Dunkel und böse geht die Platte erstmal in die Vollen. Das die belgische Band aus immerhin acht Leuten besteht bleibt dem Hörer erst einmal verborgen, 'Bigger City' und 'Animal Jungle' sind Punkrockbretter der schnellen Sorte. Der Soul kommt vom Sänger mit der Stimme, die zu 60% Prozent aus reinem Whiskey besteht. Erst Lied Nummer drei, 'Franky', erklärt, warum diese Band durchaus zu den Skabands gezählt werden kann. Ein warmer Ska-Rhythmus mit einem voll ausgereiften, fetten Bläsersatz begrüßt einen. Das verbindende Element bleibt die Stimme, die von den Beatsteaks locker zu Rancid, den Generators und den Bosstones rüberwechselt.

Bei 'Franky' wird aus einem sauberen, schnellen Skarhythmus mit weicher Soulstimme ein Refrain, der ordentlich düster und schleppend mit viel Gitarre verbratzt wird. Das nächste Stück ist dann ein reinrassiger, schneller, instrumentaler Ska-Stampfer, geradeaus im Rhythmus, verspielt in den Bläsern. Wie es sein soll. Das gilt für die ganze Platte. Sie fürchten weder Dur noch Moll. Auch nicht schnell und langsam, weder Punk noch Ska. Abwechslungsreiche Platte zwischen Punk und Ska mit großen und ganz großen Liedern!«

Hörproben: http://www.myspace.com/smoothlee

Tracklisting
01 Bigger City
02 Animal Jungle
03 Franky
04 Take me
05 Money can’t pray
06 Rudie Rob
07 Judge Vulture
08 Gentleman Rankers
09 These shoes
10 T.T. Phone Home
11 Nobody knows
12 We won’t forget
13 El Toreador
CD: Übersee Records / Alive, 2007

Diesen Tonträger bei Amazon.de bestellen.