Wood in di Fire: Upheaval
Florian Heilmeyer: »Vor 14 Jahren, als sich Wood in di Fire gegründet haben, waren sie so etwas wie Berlins erste Konzept-Band des Ska und Reggae. Die Aufnahmen sollten immer als spontane Sessions gemacht werden, damals noch in einer Scheune und mit wechselnden, ebenfalls spontanen Gästen. Davon hat man inzwischen verabschiedet, viele Wechsel in der Band später ist dieses vierte Album nun das erste echte Studio-Album, entstanden im Studio von Schlagzeuger und Mastermind Lukas Leonhardt, der die Band geprägt hat seit er damals für sie bei The Special Guests ausstieg).

Die Platte ist dadurch nicht unbedingt weniger spontan und verspielt geworden als die drei Alben zuvor. Sie ist allerdings deutlich souliger und vor allem: jazziger geworden. Das mag an dem Gesang von Jakob Bindel und Anne-Kristin Beelitz liegen, der die meisten Stücke jetzt prägt; rein instrumental sind inzwischen nur noch knapp die Hälfte der Songs. Entstanden ist so eine ganz hervorragend gemachte, ruhige und entspannte Platte des Ska-Jazz, der sich nur ganz selten die Freiheit nimmt, etwas schneller zu werden, etwas druckvoller. Muss ich mir demnächst mal live anschauen, wie es um die Tanzqualitäten der Band bestellt ist.«.

Tracks:
01 Berlin Sickness - 5:02
02 Between Nearness + Distance - 5:29
03 One for Fivel - 6:24
04 Cold Out There - 3:47
05 Survival of the Fattest - 4:05
06 The Downside of the Sun - 5:02
07 Addis Abandon - 6:24
08 Priorities - 5:40
09 Upheaval - 6:04
10 Love Girl - 3:14
11 You Don't Mind - 3:56
12 Chocstore - 5:00
13 As Far as Ears Can See - 8:56
14 Your Eyes Boy - 3:58
15 A View From the Firetower - 7:00
CD: Moanin Records, 2014

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